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Der Elevator Pitch, war und ist ein guter Weg eine Idee zu präsentieren und dabei die Vorteile und Nutzen so zusammen zu fassen, dass man diese auch „im Fahrstuhl“ präsentieren kann. Heute wird er häufig zusätzlich als kurze aber wirkungsvolle Selbstvorstellung bei Netzwerkveranstaltungen, Pitch Events und Neukontakten genutzt.

„Und was machen Sie beruflich?“

„Haben Sie schon mal überlegt, was Sie bei einer Vorstellungsrunde oder einem ersten Kontakt über sich und ihre berufliche Tätigkeit sagen wollen?“

Leicht passiert es, dass man dabei viel an das denkt, was für einen selbst interessant ist, den Gegenüber aber langweilt. Ziel eines wirksamen und fesselnden Elevator Pitch ist es, so von sich selbst zu erzählen, dass es für den anderen interessant ist. Im Idealfall „den Zuhörer“ sogar motiviert, Sie und Ihre berufliche Tätigkeit näher kennen lernen zu wollen. Es ist nicht entscheidend, was ich selbst glaube oder was an meinem Produkt „toll“ ist, sondern was hat mein Kunde davon, mit mir zusammen zu arbeiten. Wenn man auf dieser Weise die eigene Arbeit rüberbringen kann, dann ist auch elevator Pitch gelungen.

Dabei hilft es sehr sich Gedanken über die eigene Zielgruppe zu machen. Wen genau spricht man an und wie kann derjenige oder diejenige davon profitieren. Das kann bei verschiedenen Branchen sehr unterschiedlich sein. Es ist ein aktiver und kreativer Prozess, wie man sich selbst präsentiert. Wenn die Grundlagen klar sind, wird es interessant. Wie funktioniert die Kunst des Elevator Pitch’s? Der Rest ist eine Frage der Übung. Genau das und noch mehr Techniken, sich in wenigen Sekunden effektiv darzustellen, beinhaltet der „Workshop Elevator Pitch“, der von Jacobus Onneken sowohl in Unternehmen oder Netzwerkgruppen angeboten wird, in Kürze aber auch als Blended learning Variante verfügbar ist. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie daran Interesse haben.

9 Tipps zur Aufbau Ihres eigenen Elevator Pitch’s

  1. Für den Anfang des elevator Pitch’s entscheiden Sie sich für Ihre wichtigste Zielgruppe. Wer ist Ihr Gesprächspartner und was wissen Sie bereits über „ihn“?
  2. WAS genau ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung?
  3. WELCHES Problem lösen Sie? Machen Sie den Gesprächspartner neugierig.
  4. Welchen NUTZEN hat Ihr Kunde davon? Was verändert sich dadurch positiv für den anderen? Welche EMOTIONEN wollen Sie wecken?
  5. WAS machen Sie anderes als andere? Warum sollte der Gesprächspartner sich für Sie entscheiden?
  6. Erstellen Sie eine erste Variante ihres elevator Pitch’s wie Sie sich vorstellen könnten. Lesen Sie sich selbst laut vor und achten Sie auf den Zeitrahmen. Starten Sie am besten mit einer wirksamen Frage, einem Vergleich, Bild oder einer Analogie.
  7. Lassen Sie sich von einem anderen ihren eigenen Elevator Pitch vorlesen. Schließen Sie dabei die Augen und achten darauf, wie das gehörte auf Sie wirkt.
  8. Wenn Sie etwas anpassen wollen, dann machen Sie das. Sie müssen den Text aber nicht auswendig lernen, denn die konzentrierte Arbeit mit den Details und der richtigen Formulierung hilft Ihnen sich das wichtigste zu merken.
  9. Denken Sie an Ihre Vorbereitung und bringen Sie es frei und natürlich  – wie es zu Ihnen selbst passt rüber. Immer neue Varianten werden mit der Zeit entstehen, passend zu Ihrer jeweiligen Zielgruppe, Ihrer Tagesform und dem jeweiligen Rahmen (z.B. BVMW / BNI / CDH Netzwerktreffen).

Dieser Artikel kann eine Anregung, aber keine vollständige Anleitung zum perfekten Elevator Pitch sein. Je mehr Sie sich damit beschäftigen, desto leichter wird es Ihnen fallen die richtigen Worte zu finden. Für weitere Fragen kommen Sie gern auf mich zu. Es gibt auch einen 4 Stunden Workshop der Sie konkret bei der Erstellung unterstützt.

Zusätzlich können Sie gern die Kommentarfunktion für Ihre Ideen, Beispiele und Fragen nutzen, wir freuen uns auf den Dialog und Austausch mit Ihnen zu diesem spannenden Thema!

Bildnachweis: freepik-freepik.com

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